Am 11. November wurde der Prozess gegen die Mahalla 49 fortgesetzt. Dabei stellte sich heraus, dass die Speicherkarte eines Fotografen, die nach dem Aufstand im Frühjahr konfisziert worden war, völlig leer war. Die Verteidigung wirft der Polizei deshalb vor, Beweise zu vernichten.
Der betreffende Fotograf James Buck gab auf Nachfragen per E-Mail an, unter anderem fotografiert zu haben, wie Frauen gegen seine Verhaftung protestiert hatten. Mindestens 50 Bilder seien auf der Karte gespeichert gewesen.
Buck wurde verhaftet, als er eine Demonstration von Frauen fotografierte. Sie protestierten friedlich gegen die Verhaftung ihrer Söhne und Männer bei den willkürlichen Razzien nach dem Aufstand in Mahalla.